Scheurebe
Many thanks: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

Scheurebe

Die weiße Scheurebe wurde im Jahre 1916 von Dr. Georg Scheu in Alzey/Rheinhessen gezüchtet. Er selbst ging davon aus, dass es sich um eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner handelt.

Irren ist menschlich. Seit 2012 ist belegt, dass die Scheurebe ein Abkömmling des Rieslings und der Buketttraube ist. Gute Frage, Bukkettraube. Dieser werden wir später einen eigenen Eintrag hier widmen. Zu Lebzeiten wollte der gute Dr. Scheu die Rebe nicht nach sich benennen. Sie hießm also zunächst Sämling 88. Zu Zeiten des dritten Reichs erhielt sie mit dem typischen Pomp die Bezeichnung Dr. Wagnerrebe (wem fällt sowas ein?). Dies geschah zu Ehren des Politikers Richard Wagner (nicht der Komponist, sondern straffes NSDAP-Mitglied), der zugleich Landesbauernführer Hessen-Nassaus war. 1950 wurde sie zu guter Letzt doch nach Georg Scheu benannt und erhielt den Namen Scheurebe. Zu diesem Zeitpunkt war Ihr "Erfinder" jedoch schon verstorben.

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Dieser Ortswein Buntsandstein ist eine Cuveé von Weißweinen, hergestellt vom Familienweingut Grober Feetz in reiner Handarbeit hergestellt. In ihrem Keller in Freyburg wird unter schonendsten Bedingungen und mit Gefühl seit 2012 gekeltert. Die Tradition reicht weit zurück, schon im 12. Jahrhundert legte Ambrosius Grober einen Weinberg im Großjenaer Blütengrund an, welcher sich bis heute in Familienbesitz befindet.

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